Trial im Klostergut Grauhof in Goslar September 2012


3. Kloster-Trial

am 08.+09. September 2012

im Klostergut Grauhof in Goslar

 

 Ergebnisliste vom Working Kelpie Junghunde-Trial am Samstag: 

Gesamtpunktzahl max. 110

1. Platz: Michael Krumme mit Riverbank Roy und 96 Pkt.

 

2. Platz: Juliane Nowakowski mit Riverbank Rudi und 89 Pkt.

3. Platz: Martina Ehlers mit Moss und 80 Pkt.

leider kein Bild

 

4. Platz: Marion Tetley mit Letnetti Halo und 66 Pkt.

 

5. Platz: Sabrina Nohr mit Devilscreek Vioo und 65 Pkt.

 

6. Platz: Andreas Kroll mit Devilscreek Leeo und 53 Pkt.

 

Disqualifikation: Stefan Hegermann mit Devilscreek Jazzper

 

Disqualifikation: Stefanie Radon mit Australian Bloodline Amaroo Luke

 Ergebnisliste vom Kloster-Field-Trial am Samstag: 

Gesamtpunktzahl max. 120

1. Platz: Dieno Ehlers und Border Collie ..... mit 99 Pkt.

2. Platz: Martina Ehlers und Border Collie .... mit 91 Pkt.

3. Platz: Juliane Nowakowski und Working Kelpie Richcreek Ronja mit 88 Pkt.

4. Platz: Susanne Altenberg und Working Kelpie Mitchens Luca mit 51 Pkt.

5. Platz: Andreas Kroll und Working Kelpie Devilswall Paiper mit 50 Pkt.

6. Platz: Natascha Kaminski und Border Collie Drun Droma Spot mit 39 Pkt.

 

 Ergebnisliste vom Kloster-Field-Trial am Sonntag: 

Gesamtpunktzahl max. 120

1. Platz: Uta Reichenbach und Working Kelpie Mighty Mike mit 103 Pkt.

2. Platz: Uta Reichenbach und Working Kelpie Richcreek Tango mit 96 Pkt.

3. Platz: Andreas Kroll und Working Kelpie Devilswall Paiper mit 93 Pkt.

4. Platz: Martina Ehlers und Border Collie Euan mit 87 Pkt.

5. Platz: Uta Reichenbach und Working Kelpie Richcreek Dean mit 78 Pkt.

6. Platz: Juliane Nowakoski und Working Kelpie Richcreek Ronja mit 77 Pkt.

7. Platz: Dieno Ehlers und Border Collie Liam mit 76 Pkt.

Disqualifikation: Myriam Kiefer und Working Kelpie Richcreek Ronja

Disqualifikation: Susanne Altenberg und Working Kelpie Mitchens Luca

 

 Ergebnisliste vom Kloster-Utility-Trial am Sonntag: 

Gesamtpunktzahl max. 160

1. Platz: Uta Reichenbach und Working Kelpie Mighty Mike mit 131 Pkt.

2. Platz: Andreas Kroll und Working Kelpie Devilswall Paiper mit 126 Pkt.

3. Platz: Dieno Ehlers und Border Collie Liam mit 120 Pkt.

4. Platz: Juliane Nowakoski und Working Kelpie Richcreek Ronja mit 111 Pkt.

4. Platz: Susanne Altenberg und Working Kelpie Mitchens Luca mit 111 Pkt.

6. Platz: Michael Krumme und Working Kelpie Letnetti Max mit 108 Pkt.

7. Platz: Uta Reichenbach und Working Kelpie Richcreek Tango mit 107 Pkt.

8. Platz: Uta Reichenbach und Working Kelpie Richcreek Dean mit 106 Pkt.

9.  Platz: Martina Ehlers und Border Collie Pleach mit 90 Pkt.

 

 

einige Bilder der Starter vom Field-Trial (leider haben wir nicht von allen Startern Bilder): 

 

Andreas Kroll mit Devilswal Paiper (Working Kelpie)

 

Juliane Nowakowski mit Richcreek Ronja (Working Kelpie)

 

Susanne Altenberg mit Luca (Working Kelpie)

 

Dieno Ehlers (Border Collie)

 

Martina Ehlers (Border Collie)

 

Uta Reichenbach mit Mighty Mike (Working Kelpie)

 

eine kleine Abkühlung für die Hunde - hier Paiper im Bild

 

unten im Bild sehen wir unsere Richterin Frauke bei einem Testlauf für das Utility-Trial

Einpaar Bilder unserer Zuschauer und Gäste:

beim abendlichen Sit-In

erstmalig hatten wir auch einen Streichelzoo

Jacqueline bei der Auswertung

Siegerehrung

 

Und hier ein kleines Präsent für unsere diesjährige Richterin Frauke.

Noch mal ein dickes Dankeschön an Frauke.

 

Zum Schluss noch mal die Regeln für die Einzelnen Trials an diesem Wochenende.

 

Regeln für das Junghunde-Trial : 

Teilnahme für Hunde bis maximal 24 Monate 

Übernahme: Der Starter begibt sich mit seinem angeleinten Hund zum Schafsteller und den ca. 8 - 10 Schafen. Der Starter leint seinen Hund ab.  

Nachdem die Schafe kurz stabilisiert wurden, werden sie über den Parcours getrieben.

Zwei Tore (je 6 m breit) mit je einem anschließenden Richtungswechsel sind zu absolvieren.

Dabei kann der Starter vor, hinter oder seitlich der Herde gehen.

Nach dem zweiten Tor sind die Schafe durch eine Slalom-Strecke hinter dem Starter nachzutreiben.

Nach dem Slalom werden die Schafe in die Mitte des Trialfeldes gebracht.

Der Hund wird abgerufen und angeleint.

Der Starter begibt sich mit seinem Hund an einen Startpfosten in der Mitte eines eingezeichneten Rings von ca. 20m Durchmesser.
Dieser Startpfosten ist ca. 50 m vom Stellpfosten des Schafstellers entfernt.

Der Schafsteller lässt sich von seinem Hilfshund die Schafe an den Stellpfosten bringen.

Sobald der Schafsteller die Schafe ruhig hält kann der Starter seinen Hund auf den Outrun schicken.

Hat der Hund die Schafe in den Ring gebracht, sind sie dort zur Zufriedenheit des Richters zu stabilisieren.

Anschließend begibt sich der Starter zum Pferch und pfercht die Schafe ein.  

Punkte:

Übernahme und Stabilisieren: 5

Drive: 20

Slalom: 15

Outrun: 20

Lift: 10

Fetch: 10

Stabilisieren im Shedding-Ring: 10

Pferch: 10 

Team allgemein: 10

Mögliche Gesamtpunktzahl: 110 

Eine Outrun-Hilfe (Vorgehen bis max. Hälfte der Strecke) kann unter Verlust von 10 Punkten für den Outrun gegeben werden.

 

Regeln für das Field-Trial: 

Cast, Lift und Bringen:

Der Handler begibt sich mit seinem Hund zum Startpfosten. Die Schafe werden in ca. 100 m Entfernung gestellt. Der Handler schickt seinen Hund nach Freigabe durch den Richter, die Schafe einzuholen.

Der Cast sollte weit genug sein, dass die Schafe nicht beunruhigt werden bevor der Hund den Cast beendet hat. Das Ideal ist ein zügiges Hinauslaufen, das der Hund am Ende verlangsamt und vorsichtig die Schafe aufnimmt. Ein Kreuzen beim Cast führt zum Verlust von 20 Punkten, jedoch nicht zur Disqualifikation. Wird eine Outrun-Hilfe gegeben (Vorgehen der halben Strecke) verliert das Team die Hälfte der Punktzahl für den Cast.
Der Hund sollte in der Position stoppen, die ihm die meiste Kontrolle über die Schafe verschafft, bevor er die Schafe aufnimmt und bringt. Die Schafe sollten in einer möglichst gerade Linie in den Kreis um den Startpfosten gebracht werden.

Die Schafe werden im Kreis stabilisiert. Sie müssen dazu nicht zwingend stehen. Der Richter gibt dem Handler ein Zeichen, wenn die Schafe zu seiner Zufriedenheit stabilisiert wurden.

Treiben:

Vom Kreis um den Startpfosten aus sind die Schafe über den Kurs zu treiben. Der Handler geht dabei entweder seitlich links von den Schafen oder hinter den Schafen. Ein Vorgehen ist unter Verlust der Hälfte der Punkte fürs Treiben möglich. Das Treiben sollte so ruhig wie möglich erfolgen, der Hund sollte dabei die Kontrolle über die Schafe haben. Jede unnötige Hilfe des Handlers führt zu Punktabzug. Das Treiben erfolgt in direkter Linie von einem Hindernis zum nächsten. Abweichungen von der Ideallinie führen zu Punktverlusten.

 

Hindernisse:

Der Kurs beinhaltet drei Hindernisse: Ecke, Tor und Brücke.

An jedem Hindernis befindet sich ein Pfosten. Der Handler sollte sich ca. eine Armlänge von diesem Pfosten aufhalten, während der Hund die Schafe durch das Hindernis treibt. Passieren die Schafe das Hindernis bevor der Handler den Pfosten erreicht, führt dies zu Punktabzug.

Hilfen an den Hindernissen werden mit Punktabzug abgegolten.

Das Treiben endet mit dem Einpferchen in einen freistehenden Pferch. Nachdem der Handler das Tor des Pferches in die Hand genommen hat, darf er dieses bis die Schafe eingepfercht sind nicht wieder loslassen.

 

Disqualifikation:

Misshandlung von Hund oder Schafen (z.Bsp. Schlagen der Schafe mit dem Stock); Schafe und/oder Hund verlassen den Parcours; ungerechtfertigtes Beißen der Schafe durch den Hund.

Punkte: Cast 20 Pkt, Lift 5 Pkt, Bringen 10 Pkt, Halten 10 Pkt, Drive 15 Pkt, Hindernisse je 10 Pkt, Pferch 20 Pkt., Team allgemein: 10

Mögliche Gesamtpunktzahl: 120 

 

 

Regeln für das Utility-Trial: 

Cast, Lift und Bringen:

Der Handler begibt sich mit seinem Hund zum Startpfosten.
5 Schafe werden in ca. 100 m Entfernung gestellt. Der Handler schickt seinen Hund nach Freigabe durch den Richter, die Schafe einzuholen.

Der Cast sollte weit genug sein, dass die Schafe nicht beunruhigt werden bevor der Hund den Cast beendet hat. Das Ideal ist ein zügiges Hinauslaufen, das der Hund am Ende verlangsamt und vorsichtig die Schafe aufnimmt. Ein Kreuzen beim Cast führt zum Verlust von 20 Punkten, jedoch nicht zur Disqualifikation. Der Hund sollte in der Position stoppen, die ihm die meiste Kontrolle über die Schafe verschafft, bevor er die Schafe aufnimmt und bringt. Die Schafe sollten in einer möglichst gerade Linie in den Kreis um den Startpfosten gebracht werden.

Die Schafe werden im Kreis stabilisiert. Sie müssen dazu nicht zwingend stehen. Der Richter gibt dem Handler ein Zeichen, wenn die Schafe zu seiner Zufriedenheit stabilisiert wurden

Punkte: Cast 20 Pkt, Lift 5 Pkt, Bringen 10 Pkt, Halten 10 Pkt.  

 

Behandlungsanlage:

Die 5 Schafe werden in den ersten Pferch der Behandlungsanlage eingepfercht. Danach betreten Starter und Hund den Pferch und schließen das Tor. Der Hund räumt das Tor zum angrenzenden zweiten Pferch frei, in dem sich 15 weitere Schafe befinden. Diese 15 Schafe werden nun ausgepfercht und mit den ersten 5 Schafen im Pferch vereinigt. Das Tor zum Vorpferch zum Treibgang wird durch den Hund frei geräumt und dann geöffnet. Alle 20 Schafe werden gemeinsam in den Vorpferch zum Behandlungsgang getrieben. Der Vorpferch wird geschlossen. Der Starter bleibt ausserhalb des Vorpferches. Der Hund räumt das Tor zum Behandlungsgang frei, das Tor wird geöffnet und die Schafe in den Behandlungsgang getrieben. Sobald alle Schafe im Behandlungsgang stehen, wird das erste Tor geschlossen.

Der Starter begibt sich dann zum Sortiertor und sortiert die ersten 2 und die letzten 3 Schafe aus. Die übrigen 15 Schafe verbleiben in der Sortieranlage.

Anmerkungen:

Verlangt wird ein möglichst effektives und Schaf schonendes Arbeiten in der Behandlungsanlage. Der Hund arbeitet im Pferch möglichst zwischen Schafen und Gatter. Bellen und ein „Topknot“, so weit sie nötig sind, sind erlaubt. Exzessives, unnötiges Bellen führt zu Punktabzug, ungerechtfertiges Beissen führt zur sofortigen Disqualifikation. Backing ist möglich aber nicht zwingend nötig.

Punkte: Einpferchen 5 Pkt. , 1. Tor frei räumen 5 Pkt., Zusammenführen der Schafe 5 Pkt., Verbringen in den Treibgang 20 Punkte, Sortieren 15 Punkte.

Treiben (gesamt 25 Pkt)

Die 5 aussortierten Schafe werden über den Rest des Parcours getrieben. Der Handler geht dabei entweder seitlich links von den Schafen oder hinter den Schafen. Das Treiben sollte so ruhig wie möglich erfolgen, der Hund sollte dabei die Kontrolle über die Schafe haben. Jede unnötige Hilfe des Handlers führt zu Punktabzug. Das Treiben erfolgt in direkter Linie von einem Hindernis zum nächsten. Abweichungen von der Ideallinie führen zu Punktverlusten.

Hindernisse:

Der Kurs beinhaltet drei Hindernisse: Ecke, Tor und Brücke.

An jedem Hindernis befindet sich ein Pfosten. Der Handler sollte sich ca. eine Armlänge von diesem Pfosten aufhalten, während der Hund die Schafe durch das Hindernis treibt. Passieren die Schafe das Hindernis bevor der Handler den Pfosten erreicht, führt dies zu Punktabzug.

Hilfen an den Hindernissen werden mit Punktabzug abgegolten.

Das Treiben endet mit dem Einpferchen in einen freistehenden Pferch. Nachdem der Handler das Tor des Pferches in die Hand genommen hat, darf er dieses bis die Schafe eingepfercht sind nicht wieder loslassen.

Disqualifikation:

Misshandlung von Hund oder Schafen (z.Bsp. Schlagen der Schafe mit dem Stock); Schafe und/oder Hund verlassen den Parcours; ungerechtfertigtes Beißen der Schafe durch den Hund.

 Drive 25 Pkt, Hindernisse je 10 Pkt, Pferch 10 Pkt. 

Team allgemein: 10

Mögliche Gesamtpunktzahl: 160