Trial im Klostergut Grauhof in Goslar 17.09.2011


2. Kloster-Field-Trial

am 17. September 2011

im Klostergut Grauhof in Goslar

Text: Jacqueline Kroll

Auch in diesem Jahr durften wir wieder das wunderschöne Gelände rund um das Klostergut nutzen

und möchten uns auch dafür wieder ganz herzlich bei der Caritas Goslar bedanken.

Bei sonnigem Wetter und gut gelaunten Schäfer-Teams war auch das diesjährige Trial ein voller Erfolg.

Bei einer max. Starterzahl von 20 Teams verlebten wir einen schönen Tag mit viel Erfahrungsaustausch zwischen den Schäfern und viel Informationen für "Nichtschäfer" bzw. Besucher dieser Veranstaltung.

Hier einpaar Bilder der Veranstaltung von Stefan Hegermann:

Parcoursbesprechung mit Richterin Jeanny Blüggel

Andreas stellte in diesem Jahr den ganzen Tag die Schafe

für die Teams mit Unterstützung von Martina und Elli:

Dennoch stellte auch er sich der Herausforderung als Vorjahressieger (1. +2. Platz) und erreichte  immerhin noch Platz 10 und 13 mit seinen Hunden Paiper und Jazz.

Nach dem Cast und Lift bringt ihm hier seine Hündin Pai die Schafgruppe:

Hier stabilisiert er gerade mit ihr die Schafe im Ring: 

Weiter ging es um eine Baumecke. Hier zu sehen mit Jazz:

Nach dieser Baumecke folgte noch eine weitere Ecke aus Steckfixhorden

und danach wieder eine Treibstrecke diesmal zu einem Tor:

 

Am Tor hier sehen wir ihn mit seiner Hündin Pai:

 

Dann wieder beim Australian-Drive mit Jazz zur Brücke:

Hier musste Jazz ein längeres "Mitarbeitergespräch" mit den Schafen führen,

die auf gar keinen Fall über diese Brücke wollten: 

 "Aber sie überzeugt, doch noch geschafft...."

Leider reichte danach aber bei beiden Hunden die Zeit nicht mehr für das Einpferchen.

Vielen Dank an Stefan für diese Bilderreihe, die sich hervorragend für eine kleine Erläuterung der Strecke eignet.

Weitere Bilder von Stefan!

Susanne und Eddy am Pferch:

Wall-E beim Bringen...

 ...und vor der Brücke:

Frauke mit Mike am Pferch:

Ebenfalls an der Brücke hier Michael mit Max:

Auch ein Dankeschön an Lothar Schilling für folgende Bilder:

Mike:

Justine:

Wall-E:

 

Jacqueline als Schreiberin:

Stefan und Jazzper als Zuschauer, wobei Jazzper die Schafe immer fest im Blick hatte.

Hier noch eine kleiner Bilderzusammenschnitt von Lothar mit der Bildüberschrift

"Dancing with the sheep"

Irgendwie passend dazu erreichte uns ein Bild von Maren: 

Hier nun noch einpaar Bilder von mir zum "Drum herum":

Danke auch noch mal an Juliane, die mich als Schreiberin ablöste.

Nun zu den Ergebnissen:

1. Platz: Jessica Fischer und Josh (BC) mit 108 Pkt.

2. Platz: Dieno Ehlers und Flow (BC) mit 100 Pkt.

3. Platz: Kerstin Hofer und Wall-E (WK) mit 96 Pkt.

4. Platz: Dieno Ehlers und Liam (BC) mit 89 Pkt.

5. Platz: Frauke Jähde und Mike (WK) mit 84 Pkt.

6. Platz: Susanne Altenberg und Eddy (WK) mit 80 Pkt.

7. Platz: Martina Ehlers und Stuart (BC) mit 75,5 Pkt.

8. Platz: Martina Ehlers und Euan (BC) mit 75 Pkt.

9. Platz: Martina Ehlers und Page (BC) mit 72,5 Pkt.

10. Platz: Andreas Kroll und Paiper (WK) mit 72 Pkt.

11. Platz: Dagmar Kirchhoff und Justine (WK) mit 67 Pkt.

11. Platz: Kerstin Habighorst und Any (BC) mit 67 Pkt.

13. Platz: Andreas Kroll und Jazz (WK) mit 64 Pkt.

14. Platz: Susanne Altenberg und Luca (WK) mit 59,5 Pkt.

15. Platz: Michael Krumme und Max (WK) mit 54 Pkt.

16. Platz: Gerold Bertram und Seth (BC) mit 18 Pkt.

Dis. Elli Luther und Fly (BC)

Dis. Elli Lutter und Glen (BC)

Dis. Martina Ehlers und Bleach (BC)

AK Frauke Jähde und Faro (Mix- BC+WK)

 

Hier der Pokal für das Siegerteam:

 

Und auch für das 2. und 3. plazierte Team gab es einen kleinen Pokal:

Aber auch für unsere Richterin hatten wir einen Erinnerungspokal.

Für sie als Border Collie Fan gab es natürlich ein Schild mit einem Border Collie.

 

 Vielen Dank an alle Helfer, Teilnehmer und Zuschauer, die diesen Tag wieder unvergesslich machten.

 

Hier der Artikel der Goslarschen Zeitung vom 20.09.2011:

 

Da der Text nicht gut zu lesen ist, hier noch mal deutlich: Engagiert bei der Sache: Working Kelpie Jazz aus Hahndorf treibt ihre kleine Gruppe an Scotish Blackface-Schafen in der Prüfung über die Brücke und hält sie zusammen. Dennoch: Die Vorjahresgewinner (Teampartner: Andreas Kroll) erreichten in diesem Jahr nur Platz 11. Fotos: Kusian-Müller

 

Zum Schluss noch mal die Regeln des Trials:

Klostertrial-Regeln

Cast, Lift und Bringen:

Der Handler begibt sich mit seinem Hund zum Startpfosten. Die Schafe werden in ca. 100 m Entfernung gestellt. Der Handler schickt seinen Hund nach Freigabe durch den Richter, die Schafe einzuholen.

Der Cast sollte weit genug sein, dass die Schafe nicht beunruhigt werden bevor der Hund den Cast beendet hat. Das Ideal ist ein zügiges Hinauslaufen, das der Hund am Ende verlangsamt und vorsichtig die Schafe aufnimmt. Ein Kreuzen beim Cast führt zum Verlust von 20 Punkten, jedoch nicht zur Disqualifikation. Wird eine Outrun-Hilfe gegeben (Vorgehen der halben Strecke) verliert das Team die Hälfte der Punktzahl für den Cast.
Der Hund sollte in der Position stoppen, die ihm die meiste Kontrolle über die Schafe verschafft, bevor er die Schafe aufnimmt und bringt. Die Schafe sollten in einer möglichst gerade Linie in den Kreis um den Startpfosten gebracht werden.

Die Schafe werden im Kreis stabilisiert. Sie müssen dazu nicht zwingend stehen. Der Richter gibt dem Handler ein Zeichen, wenn die Schafe zu seiner Zufriedenheit stabilisiert wurden.

Treiben:

Vom Kreis um den Startpfosten aus sind die Schafe über den Kurs zu treiben. Der Handler geht dabei entweder seitlich links von den Schafen oder hinter den Schafen. Ein Vorgehen ist unter Verlust der Hälfte der Punkte fürs Treiben möglich. Das Treiben sollte so ruhig wie möglich erfolgen, der Hund sollte dabei die Kontrolle über die Schafe haben. Jede unnötige Hilfe des Handlers führt zu Punktabzug. Das Treiben erfolgt in direkter Linie von einem Hindernis zum nächsten. Abweichungen von der Ideallinie führen zu Punktverlusten.

 

Hindernisse:

Der Kurs beinhaltet drei Hindernisse: Ecke, Tor und Brücke.

An jedem Hindernis befindet sich ein Pfosten. Der Handler sollte sich ca. eine Armlänge von diesem Pfosten aufhalten, während der Hund die Schafe durch das Hindernis treibt. Passieren die Schafe das Hindernis bevor der Handler den Pfosten erreicht, führt dies zu Punktabzug.

Hilfen an den Hindernissen werden mit Punktabzug abgegolten.

Das Treiben endet mit dem Einpferchen in einen freistehenden Pferch. Nachdem der Handler das Tor des Pferches in die Hand genommen hat, darf er dieses bis die Schafe eingepfercht sind nicht wieder loslassen.

 

Disqualifikation:

Misshandlung von Hund oder Schafen (z.Bsp. Schlagen der Schafe mit dem Stock); Schafe und/oder Hund verlassen den Parcours; ungerechtfertigtes Beißen der Schafe durch den Hund.

Punkte: Cast 20 Pkt, Lift 5 Pkt, Bringen 10 Pkt, Halten 10 Pkt, Drive 15 Pkt, Hindernisse je 10 Pkt, Pferch 20 Pkt.