| Clicker + Dogdance |

 

 

Clickertraining –

Was ist das eigentlich?

 

Clicker ist die englische Bezeichnung für einen Knackfrosch.

Dieser Knackfrosch wird in der Hundeausbildung als Signal dafür genutzt, dem Hund mitzuteilen, dass jetzt gleich eine Belohnung folgt. Auf diese Weise werden zum Beispiel auch Delfine trainiert, nur mit dem Unterschied dass dort statt des Clickers eine Hundepfeife benutzt wird (weil diese auch unter Wasser zu hören ist).

 

Vorteile des Clickers liegen vor allem darin, dass man exakt in der Sekunde den Hund belohnen kann, in der er etwas Richtiges tut und zwar auch dann, wenn er zum Beispiel weit von uns entfernt ist. Der Hund lernt auch dann etwas für seinen Menschen zu tun, wenn eine Belohnung noch gar nicht zu sehen ist. Er fühlt sich bereits in dem Augenblick belohnt, in dem er das „Clicken“ hört (auch wenn die Belohnung erst danach aus der Manteltasche gezogen wird).

 

Beim Clickern darf und soll der Hund ausprobieren, was wohl zum ersehnten „Click“ führt. Der Hund wird aktiv und lernt dadurch nicht nur schneller, sondern das Erlernte festigt sich auch besser als bei der üblichen Lock-Methode, bei der der Hund mit der Nase dem Leckerchen folgt und häufig eher unbewusst die Stellung einnimmt die von ihm verlangt wird. Beim Clickertraining lernt der Hund systematisch zuerst etwas zu tun, bevor eine Belohnung auch nur in Sicht kommt.

 

Der Hundeführer tut nichts, außer abzuwarten und im richtigen Moment den Clicker zu betätigen.

 

                     

 

                   

 

Nun könnte man wahrscheinlich lange warten, wenn man zum Beispiel seinem Hund das Rückwärts-Gehen beibringen wollte. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Hund zufällig 10 Schritte rückwärts geht, ist ziemlich gering. Also belohnt man am Anfang jede noch so kleine Rückwärtsbewegung, steigert nach einiger Zeit die Anforderung und „clickt“ bei einem Schritt, später erst bei zwei Schritten usw. Hat man schließlich sein Ziel erreicht führt man ein Hörzeichen/Kommando für diese Übung ein und belohnt nur noch, wenn man zuvor das Hörzeichen gegeben hat. Fertig ist die Übung.

 

Birgit Laser schreibt in ihrem Buch „Clickertraining“:

„Wer noch nie mit seinem Hund geclickert hat, der hat nie sein wirkliches Potenzial kennengelernt!“

 

Wenn es jetzt auch bei Ihnen „Click“ gemacht hat und Sie Ihrem Hund Übungen einmal anders „verclickern“ wollen, dann bietet Pro Canis Ihnen die Möglichkeit an Wochenendseminaren und Workshops teilzunehmen.

 

Dogdance

 

 

Bei-Fuß-Arbeit zur Musik, in die klassische Gehorsamsübungen und frei wählbare Tricks eingebaut sind. Diese Hundesportart ist vor allem in den USA und Kanada weit verbreitet.

 

 

Es kommt beim Dogdance darauf an, zusammen mit seinem Teampartner Hund eine Choreographie zu zeigen. Die Musik sollte passend zum Hund und dessen Gangart gewählt werden. Da jeder Hund seine speziellen Vorzüge und Eigenschaften hat, kann man ganz individuelle Choreographien mit ihm erarbeiten.

 

Hier einpaar Elemente aus dem Dogdance:

 

Fußarbeit

 

 

vorwärts

rückwärts

Mitte

 

 

 

seitwärts

kriechend

 

Sprünge

 

über die Arme oder Beine

über den Kopf

durch die Arme

 

 

Standardelemente

 

Verbeugung

 

 

Twist bei Fuss

Twist auf Entfernung

Slalom durch die Beine vorwärts, rückwärts oder seitlich

Kreiseln um den Menschen vorwärts oder rückwärts

Home

 

 

Rolle

Pfoten geben bei Fuß oder in Frontposition

etc.

 

In unseren regelmäßigen Workshops können auch Sie diese interessanten Hundesportarten

erlernen oder auch vertiefen.

 

 

Weitere Informationen dazu erhalten Sie gern: 

Hundeschule Pro Canis in Goslar -> Tel.: 05321/689666